IHRE FRAGEN // UNSERE ANTWORTEN

Wie erkenne ich die DIN Richtung meiner Innentüren?

Ob DIN rechts oder DIN links entnehmen Sie bitte dieser Darstellung.

Wie schütze ich meinen Fußboden vor Kratzern durch das Verschieben von Stühlen?

Sitzmöbel, die regelmäßig über Ihren Fußboden bewegt werden, sollten Sie mit Filzgleitern versehen. Wir führen ein breites Sortiment an Filzgleitern zum Schrauben oder Kleben. Bitte beachten Sie dass Filzgleiter einem Abrieb unterliegen, kontrollieren Sie daher regelmäßig den Zustand der Filzstärke und tauschen diese nach Bedarf aus.

Wie lüfte ich meine Wohnung oder Haus ausreichend?

Eine regelmäßige Zufuhr von Frischluft durch richtiges Lüften verhindert nicht nur Schäden an Ihrer Einrichtung, sondern sorgt auch für ein gesundes Raumklima. Beachten Sie unbedingt unsere Hinweise zum richtigen Lüften in Ihrem Zuhause.

Ist jeden Sonntag geöffnet?

An Sonntagen findet von 14:00 bis 17:00 Uhr ein Schautag ohne Beratung und Verkauf statt. Sie können in aller Ruhe durch unsere Ausstellungsräume gehen, die sich auf 2 Etagen verteilt. Während dieser Zeit findet keine Beratung und kein Verkauf statt. Der Schautag findet an jedem Sonntag statt. An Feiertagen, die auf einen Wochentag fallen, ist die Ausstellung jedoch geschlossen.
Verkaufsoffene Sonntage veröffentlichen wir bei Facebook oder als News auf unserer Website.     

Finden Beratungstermine nur nach Terminabsprache statt?

Während unserer allgemeinen Öffnungszeiten stehen unsere Verkaufsberater für Beratungstermine zur Verfügung.
Abhängig vom Besucheraufkommen kann es vorkommen, dass sich alle Verkäufer in Beratungen befinden und Sie mit längeren Wartezeiten rechnen müssen.
Wir empfehlen für eine ausführliche Beratung einen Termin im Vorfeld zu vereinbaren. Somit haben Sie Gewissheit, dass Ihr Berater über die nötige Zeitspanne für eine umfassende Beratung zur Verfügung steht. Termine nehme wir telefonisch 05977 92490 oder per Email entgegen.      

Wie bekomme ich Sonderposten?

Lagerüberhänge und Sonderposten diverser Fußböden zu reduzierten Preisen haben wir stets vorrätig. Hier ist ein Zwischenverkauf stets vorbehalten. In unserer Ausstellung sind diese Positionen bemustert.
   

Wie ist der Ablauf bei der Planung der Bodenmontage?

Im Neubau ist der Ablauf so vorgesehen, dass Sie sich spätestens bei uns melden, sobald der Termin für den Estrich fix ist oder der Estrich gerade verlegt worden ist. Dies ist der Meilenstein, ab dem abgeschätzt werden kann wie lange die Trocknung dauert und die Vorgewerke brauchen. Anhand dieser Informationen wird ein verbindlicher Montagetermin mit Ihnen vereinbart. Wir melden uns ca. 3 Wochen vor geplanter Montage, um mit Ihnen einen Termin zur Vorabbesichtigung zu vereinbaren. Ca. eine Woche vor geplantem Montagestart kommt ein Kollege aus der Montageabteilung bei Ihnen vorbei um Dinge wie Baufortschritt, Restfeuchte oder erforderliche Sonderarbeiten zu kontrollieren. Im Anschluss melden wir uns noch einmal kurz und gehen das Protokoll mit Ihnen durch. Wenn alles soweit passt, bleibt es bei dem geplanten Termin. Sollte etwas gegen die Einhaltung sprechen wird individuell entschieden, was vorab noch erledigt werden muss und ob der Termin entsprechend zu halten ist oder nicht.

Im Renovierungsfall ist man weniger abhängig von der Trocknungszeit des Estrichs, da dieser oft aus dem Bestand übernommen wird. Hier muss genau koordiniert werden, wann die anderen Gewerke zur Ausführung kommen sollen. Liegt beispielsweise noch ein alter Bodenbelag, welcher bauseits entfernt wird, muss nach erfolgter Demontage beurteilt werden inwiefern der Untergrund noch brauchbar ist und welche Vorarbeiten, wie Kleberreste fräsen oder Spachtelarbeiten notwendig sind. Auch in diesem Fall werden wir uns das Bauvorhaben nach erfolgtem Auftrag einmal anschauen, um eine genaue Einschätzung abzugeben. Bei einer Renovierung ist es oft der Fall, dass die Vorarbeiten terminlich gesondert zur eigentlichen Montage durchgeführt werden. Beispielsweise fräsen wir die alten Kleberreste runter, dann hat der Maler Zeit, um seine Arbeiten zu erledigen, dann kommen wir wieder und verlegen den neuen Bodenbelag.

Wie viel Zeit ist zwischen Estrichverlegung und Bodenmontage vorzusehen?

Wir kalkulieren immer mit mindestens 12 Wochen zwischen Estrichverlegung und Bodenmontage. Dies begründet sich einerseits mit der Trocknungszeit des Estrichs, andererseits aber auch genügend Zeit für die Gewerke, die ihre Arbeiten zwischenzeitlich erledigen sollten, wie z.B. Maler, Fliesenleger oder Treppenbauer. Bitte berücksichtigen Sie einen Puffer und planen Sie die Gewerke nicht zu stramm aufeinander. Durch Krankheitsausfall o.ä. können immer Verzögerungen auftreten. Muss ein Termin verschoben werden, liegen die Fristen unsererseits bei bis zu 8 Wochen.

Was muss ich vor der Bodenmontage berücksichtigen? Was muss erfüllt sein?

Hier eine kleine Checkliste:

  • Bei Untergründen mit FBH muss das Aufheizprotokoll durchgelaufen sein und ausgefüllt vorliegen. Schicken Sie uns dieses bitte zu, sobald es vorliegt.
  • Bei Estrich mit FBH darf die Vorlauftemperatur am Vortag des Montagebeginns maximal 23°C betragen.
  • Sollte der Estrichleger keine Messpunkte angelegt haben, müssen diese bis zum Montagebeginn noch nachträglich gekennzeichnet werden.
  • Die Restfeuchte darf bei einem Zementestrich mit FBH maximal 1,8% und einem Zementestrich ohne FBH maximal 2,0% betragen. Bei einem Fließ-/Anhydritestrich darf die Restfeuchte mit FBH 0,3% und ohne FBH 0,5% betragen. (lt. DIN 18560-1) Dies werden wir bei der Vorabbesichtigung per elektronischer Denzelmessung ermitteln. Zu Montagebeginn müssen wir mit der CM-Methode messen.
  • Wurde ein Estrich mit Beschleuniger/Schnellbinder verbaut ist eine Freigabe des Estrichlegers empfehlenswert. Da es sich hier um eine Sonderkonstruktion handelt können wir die Restfeuchte gegebenenfalls nicht eindeutig feststellen.
  • Im Optimalfall sind parallel zur Montage der Bodenbeläge keine anderen Gewerke vor Ort. Maler, Fliesenleger und Treppenbauer sollten ihre Arbeiten beendet haben.

Die betreffenden Räume sind frei von Werkzeug, besenrein vorzufinden und müssen im Winter auf mindestens 16°C temperiert sein, da der Kleber sonst nicht abbindet

Was ist, wenn ich einen Schnellbinder/Beschleuniger verbauen lasse? Kann die Montage dann eher erfolgen? Würden Sie die Nutzung von Schnellbindern/Beschleunigern empfehlen?

Grundsätzlich ist diese Frage eher einem Estrichleger zu stellen, da dies ein eigenständiges Gewerk ist, da es aber viele Berührungspunkte gibt, geben wir dazu auch eine Einschätzung. Prinzipiell ist der Einsatz von Schnellbindern/Beschleunigern eine legitime und in der Praxis immer beliebtere Variante, um die Trocknungszeit zu beschleunigen. Für uns als Oberbodenleger ist es rein rechtlich nicht erlaubt einen solchen Estrich zu messen, da es sich um eine Sonderkonstruktion lt. DIN 18560 „Estriche im Bauwesen“ handelt. In diesem Fall brauchen wir mindestens das technische Datenblatt des Schnellbinder/Beschleunigers, besser aber eine Freigabemessung des Estrichleger, welche uns die Belegereife bescheinigt. Siehe auch: http://www.estrich-freigabe.de/PCT-Fachbeitrag.pdf

Was sind die Grenzwerte für Belegereife von Parkett, Massivholz oder Klickböden? Wie kann ich diese bestimmen?

Zementestrich unbeheizt

Zementestrich beheizt

Anhydrit-/Fließestrich unbeheizt

Anhydrit-/Fließestrich beheizt

< 2,0 %

< 1,8 %

< 0,5 %

< 0,3 %

 

Zur Bestimmung der Restfeuchte/Belegereife muss lt. DIN 18365 eine CM-Messung erfolgen. Diese erfolgt an den vom Estrichleger gekennzeichneten Messpunkten. Dabei handelt es sich um kleine farbige Plastikfähnchen, die bei Estrichverlegung eingesetzt werden und Stellen kennzeichnen, an denen keine Heizschlaufen verlaufen. Wenn Sie vorab schon einmal schauen möchten, können Sie sich gerne ein elektronisches Denzel-Messgerät bei uns ausleihen.

Mein Fliesenleger sagt der Estrich ist trocken und hat seine ganzen Fliesen schon verlegt, warum sagt ihr mir, dass der Estrich noch zu feucht ist?

Prinzipiell ist der Estrichleger an die gleichen Grenzwerte gebunden wie der Bodenleger. Jedoch ist es so, dass keramische Bodenbeläge deutlich unempfindlicher auf Feuchtigkeit reagieren als ein Holzboden. Es gibt Fliesenkleber, die bis zu Feuchtigkeitswerten von über 4,0 % eingesetzt werden können. Des Weiteren kann es durchaus sein, dass der Fliesenleger bei seiner CM-Messung einen Wert ermittelt hat, der Belegereife bescheinigt. Jedoch kommt zwischen dem Fliesenleger und dem Parkettleger oft der Maler, welcher durch Kleister und Farbe wieder Feuchtigkeit ins Haus bringt. Dadurch können die Messwerte von Fliesen- und Bodenleger sich unterscheiden.

Was mache ich, wenn mein Estrich noch zu feucht ist und der geplante Montagetermin ggf. nicht eingehalten werden kann?

In diesem Fall immer an Herrn Konermann wenden, mit dem Sie die Montage vereinbart haben. Dieser hat den Überblick über die Montageplanung und kann einen alternativen Termin anbieten oder Ihnen die Möglichkeiten aufzählen, die es nun gibt. Da eine Verlegung der Montage um 2-3 Wochen je nach Menge, aufgrund der Auslastung, problematisch sein kann, gibt es noch Alternativen, um den Termin einzuhalten. Je nachdem wie viel Zeit noch bis zur geplanten Montage ist, können Bautrockner eingesetzt werden. Diese können wahlweise bei uns geliehen oder durch uns vermittelt werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Auftragen einer Dampfbremsgrundierung. Bei Anhydrit-/Fließestrichen kann eine solche Grundierung leider nicht aufgetragen werden. Dort muss gewartet werden, bis die Restfeuchte gering genug ist.

Wie viel Aufbauhöhe muss ich für den Boden berücksichtigen? Was soll ich dem Estrichleger sagen, damit ich alle Fußbodenbeläge auf einer Höhe habe?

In unseren Angeboten bzw. Aufträgen sind die die Aufbauhöhen normalerweise explizit ausgewiesen. Im Zweifelsfall können Sie uns gerne kontaktieren. Als Faustregel können Sie bei Klickböden (meist 10mm stark) auch diese 10mm an den Estrichleger weitergeben, da der Aufbau der Baufolie vernachlässigt werden kann. Bei verklebten Böden müssen für den Kleber zusätzlich 2mm gerechnet werden. Bedeutet bei einem 16mm starkem Multiplexparkett ein Gesamtaufbau von 18mm.

Sollen Sockelleisten im Neubau direkt nach Bodenverlegung angebracht werden?

Im Neubau raten wir davon ab, die Sockelleisten unmittelbar nach erfolgter Bodenmontage zu montieren. Gründe dafür sind verbleibende Restfeuchte im Objekt, welche dazu führen kann, dass sich Schimmel hinter den Leisten bildet. Außerdem sind auch Randabsenkungen des Estrichs innerhalb des ersten Jahres problematisch. Diese können dazu führe, dass die Leisten bis zu 10mm in der Luft hängen und nachgeschossen werden müssen. Wir empfehlen die Leisten frühestens ein Jahr nach Estrichverlegung zu montieren. Sollten Sie sich gegen unseren Rat für einen Sockelleistenmontage direkt nach Bodenverlegung entscheiden, werden wir Bedenken anmelden.

Welche Sonderarbeiten können bei Bodenmontagen auf mich zukommen? Was kostet mich das Ganze?

Ob und welche Vorarbeiten erfolgen müssen, kann erst im Zuge einer Vorabbesichtigung vor Ort entschieden werden. Im Neubau sind dies oft minimale Fräs- und Spachtelarbeiten, welche im Stundenlohn und Material nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet werden. Ob ein Estrich vorab noch bearbeitet, grundiert o.ä. werden muss, lässt sich auch erst dann feststellen. Im Renovierungsfall kann bei Verlegung auf vorhandenen Fliesen oder bei Demontage des alten Bodenbelags inklusive Untergrundvorarbeiten, der Aufwand auch höher sein. Dies ist von Fall zu Fall zu entscheiden.